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viennale 2005

the day before the last

wieder mal ists knapp nach elf uhr morgens. diesmal aber ein knapp nach elf des letzten tages der viennale. gestern noch einmal verdammt gute filme gesehen. die dokumentation the devil and daniel johnston und gus van sants last days. ja, jetzt doch noch. obwohl die vorstellung erst um zwanzig vor zwöf (mitternachts) beginnen sollte. um mich herum finden sich nen haufen vierzehn- bis sechzehnjährige. irgendwie würd ich gern wissen, was die hier tun. denken die etwa, da kommt jetzt ein film über kurt cobain?? assoziationen sind ja erwünscht, aber von realitätsgetreu oder nirvanasound wird da bei weitem nix zu finden sein. ob die das wohl wissen? sind die nur hier, weil morgen keine schule ist und spät ins kino doch cool ist? in gewisser weise regt mich das auf. ich kann mir sicher sein, dass die nicht wissen, wie gus van sant so filme macht. oder dass der film überhaupt unter der regie von gus van sant entstand. oder dass es gus van sant überhaupt gibt.

hach, was solls. sie werdens schon sehen. vor uns entfaltet sich ein film in unkonventioneller weise. in zeitlichen schleifen, also loopings führt uns gus van sant durch die letzten tage von blake, der aus einer behandlung abgehauen ist. still, vor sich hinmurmelnd, eigenbrötlerisch. wenig dialog auf 1:1,37, farbe, 97 minuten, ohne dass viel passiert, ohne dramatik, dennoch spannend. für mich zumindest. wies da wohl der vorher genannten gruppe geht? falsche erwartungen denk ich. nicht umsonst ist der film einer der "gehasstesten der viennale"... so sagt man...


it's called ost...

bei the devil and daniel johnston lag meine faszination weniger in der musik oder der kunst, die daniel johnston so "famous" machte. das portrait des an manisch-depressiven schüben leidenden künstlers berührt einfach. nicht aus mitleid, nein. es ist die faszination an dem, was hinter dem ganzen schaffen steckt. die energie, die da frei wird. sie kommt geradezu über die leinwand zum publikum - zu mir zumindest. man wird unweigerlich getroffen, von diesem eigenwilligen menschen, von dem man vielleicht zuvor noch nie etwas gehört hat. manche songs kommen einem dann bekannt vor - kein wunder - zahlreiche covers geistern durch die welt. mein kleines aha: "casper". eigentlich von daniel johnston. ich kenns von mother tongue. aber auch beck, yo la tengo, tom waits und viele viele andere bedienten sich seines genies, seiner genialität. obwohl man dies seinen songs aufs erste nicht anhören würde.

auf jeden fall ist das so eine sache mit den ost's... wieder mal einer, den ich versuchen werd zu bekommen. die liste ist mittlerweile lang. beispielsweise haben mich de battre mon coeur s'est arrêté und fourty shades of blue ebenfalls begeistert und den song bowies aus dem abspann von manderlay muss ich ebenfalls haben. ich liebe das, wenn die musik erinnerungen an filme wachruft. "ach, genau, das war die szene wo..." ost's sind doch oft was geniales...
fm5.viennale am 26.10.05 11:34


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