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viennale 2006

Last Day

Wie angekündigt, der letzte Tag der Viennale. Die Augen schmerzen wirklich, kein Wunder, nach 24 gesehenen Filmen. So um die 10 Filme weniger als im letzten Jahr, ein Beweis, dass heuer das Prinzip des "langsam angehen" aufgegangen ist. Sogar A Scanner Darkly hab ich auch zur zweiten Reservierung ausgelassen - einer der vielen Menschen in der Schlange bis auf die Straße wird es mir sicherlich gedankt haben.


Fantasma

Irgendwie hab ich mich in der Zeit vertan. Zu Vorstellungsbeginn sitze ich noch zu Hause, um plötzlich ganz bestürzt aus dem Haus richtung U-Bahn zu laufen. Zum Glück gibt's einen 25-minütigen Vorfilm; Fantasma ist zu schaffen. Doch hält der Film bei weitem nicht, was er verspricht. Los Muertos war schon ein langsamer, stiller Film des Argentiniers Lisandro Alonso. Fantasma spielt in einem Kino, wie man sich nach ungefähr der Hälfte des Filmes dann sicher ist. Der Hauptdarsteller aus Los Muertos wandert durch die Gänge, so auch jener von Alonsos erstem Film La Libertad.

Gezeigt wird an jenem Abend Los Muertos, nur neben dem Hauptdarsteller und einer Angestellten bleibt das Kino leer. Und mehr passiert auch nicht. Ganz oft wird Lift gefahren, häufig die Treppe benutzt und der Chef scheint irgendwas in irgendwelchen Kellern zu kontrollieren. Aber mehr ist da nicht. Auch nicht für mich und zum Glück dauert der Film grad mal ein bisschen mehr als eine Stunde. Aushaltbar.


Lola

Die Retrospektive zu Agnès Varda und Jaques Demy hab ich wieder einmal wirklich ignoriert. Deshalb darf's auch zum Abschluss noch ein kleiner Einblick sein: Lola steht auf dem Programm. Eine wirklich geschickt erzählte Geschichte im französischen Nantes. Die Menschen erschließen sich uns nach und nach in ihren Beziehungen, Begegnungen und Verwicklungen. "Wie klein die Welt doch ist!" passt auf diesen Film wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

Eine dritte Empfehlung, die man sich unbedingt mal angesehen haben muss!


Servus, Grüß Gott und Auf Wiedersehen

So kommt's mir vor. Zuerst dauerts scheinbar eine Ewigkeit, bis wieder Oktober ist. Dann geht alles so furchtbar schnell, die Eröffnungsgala, die ersten Filme und schon ist es wieder aus. Und man ist froh darüber. Froh so viel gesehen zu haben, aber auch froh, den Alltag wieder zurück zu haben. Während des nächsten Jahres werden einem die Filmprogramme teilweise schon bekannt vorkommen und man wird zurückdenken, an jene 12 Tage. Sie werden wiederkommen, soviel ist sicher. Und bis dahin gibt es ja zumindest in Wien genügend Alternativen, das internationale Filmgeschehen weiterzuverfolgen.

Bis zum nächsten Jahr!
fm5.viennale am 25.10.06 20:11


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