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viennale 2009

Eine Bilanz

 

Wahrlich ist es schnell gegangen und zwei, größtenteils im Kino verbrachte Wochen sind vorbei. Spät aber doch dazu eine kleine Bilanz in Zahlen und Worten.

94.800 Cineasten, Interessierte, Zufällig zu Karten Gekommene, von Freunden Mitgenommene, oder einfach nur normale Kinobesucher sahen die 345 Projektionen der im Rahmen der Viennale gezeigten Filme. Von diesen waren mehr als ein Drittel, nämlich 124 Vorstellungen ausverkauft.

Besonders hervorragend war, den Erwartungen entsprechend, das Special Program zu Tilda Swinton und - das überaschte schon eher - das Programm des Filmarchives zu den Arbeiten des frühen österreichischen Kinos. Hinter den Erwartungen blieb der Lino Brocka Schwerpunkt.

Zu erwähnen ist auch die Vorstellung des Ute Bock Films Bock for President im besetzten Auidmax der Uni Wien, diese brachte standing ovations ein.

Zu den Preisträgern kann ich leider nicht sehr viel erzählen, da ich alle vier Filme nicht gesehen habe. 

Den Spielfilmpreis bekam Jessica Hausners Film Lourdes, wenig überraschend wie ich meine, wurde ja schon davor viel über den Film berichtet. 

Die Auszeichnung für den besten Dokumentarfilm ging an österreichisch-slowakisch-tschechische Coproduktion Cooking History, den ich auch anhand der Begründung der Jury nur zu gerne gesehen hätte. 

Das Publikum wählte die iranische Produktion Darbareye Elly von Asghar Farhadi zum besten Film ohne Verlei in Österreich und der Preis der internationalen Filmkritik ging an den chinesischen Film Survival Song von Yu Guangyi.

Das war sie also die Viennale 2009, einen genauen Termin für die nächstes Jahr gibt es noch nicht, es wird sich aber wieder um einen ähnlichen Zeitpunkt handeln.

Mit diesen Worten möchte ich mich verabschieden, in ein weiteres Jahr in dem in den Kinos fast ausschließlich die Mission unlösbar bleibt, Menschen zum wiederholten Mal zersägt werden und Bruce Willis einfach nicht schneller stirbt.

Manuel Götz am 7.11.09 17:41


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